Häuser wurden mitgerissen, Straßen unterspült, Menschen in den Schlamm-Massen begraben. Es gibt viele Tote zu beklagen, viele werden vermisst, unzählige sind verletzt.
Die Diözese Malabar hat sofort reagiert und Erstmaßnahmen organisiert: Es wurde zu Blutspenden aufgerufen, zum Spenden von Decken, Nahrung, und weiteren Hilfsgütern, Suchtrupps wurden zusammengestellt, Notunterkünfte bereitgestellt. Vor allem die Wasserversorgung muss geregelt werden, da ansonsten hohe Seuchengefahr besteht. Es gab vom ersten Tag der Katastrophe an Engpässe bei der Trinkwasserversorgung. Das Leid in Wayanad ist unvorstellbar.
Dieser Teil von Malabar ist eigentlich ein Paradies: Wasserfälle und atemberaubende Berge, tiefe Wälder, in denen Elefanten, Rehe, Affen, Pfaue und sogar Tiger wild leben. Das Klima ist gemäßigt im Vergleich zu den Küsten Malabars. Tropische Pflanzen blühen üppig, Kokospalmen bilden Wälder, an den Flüssen wachsen Mangroven, die Erde ist fruchtbar. Aber auch viele der ärmsten Familien leben im Wayanad. Sie sind Gelegenheitsarbeiter oder pflücken Tee in den zahlreichen Teeplantagen, die Wayanads Berge und Hügel wie ein grüner Ornamentteppich überziehen. Nun wurde ausgerechnet vielen der Ärmsten ihr Zuhause weggespült.
Unsere Geschwister in Malabar brauchen unsere Solidarität. Sie bitten um unser Gebet.
Bitte beten Sie für Malabar!
Gebraucht wird aber auch unsere finanzielle Unterstützung.
Wir bitten Sie um Ihre Spende. Ihre Gabe kommt direkt bei unseren Geschwistern an. Herzlichen Dank für ihre Unterstützung.
Spenden können überwiesen werden auf folgendes Konto:
Evangelisches Dekanat Bretten
IBAN: DE49 6635 0036 0005 0151 03
Sparkasse Kraichgau
Verwendungszweck: „Fluthilfe Wayanad“