Hände stapeln sich für Zusammenhalt

Naturkatastrophe in Wayanad (für Gemeindebriefe)

- 01.08.2024 - 

Viele Tote, Vermisste und Verletzte nach Erdrutschen in Wayanad

Am Morgen des 30. Juli haben uns erschütternde Nachrichten aus unserer Partnerdiözese Malabar / Südindien erreicht: In der Nacht zuvor hatten sich in Wayanad, dem gebirgigen Hinterland von Malabar, massive Erdrutsche ereignet und die Flüsse und Bäche waren durch tagelange sintflutartige Regenfälle derartig angeschwollen, dass es zu starken Überschwemmungen gekommen war.
Häuser wurden mitgerissen, Straßen unterspült, Menschen in den Schlamm-Massen begraben. Es gibt viele Tote zu beklagen, viele werden vermisst, unzählige sind verletzt. Und so viele haben ihr Zuhause verloren.
 

Quelle: The_Malabar_Diocese - eingebettet von www.kb-bretten-bruchsal.de

Die Diözese Malabar hat sofort reagiert und Erstmaßnahmen organisiert: Es wurde zu Blutspenden aufgerufen, zum Spenden von Decken, Trinkwasser, Nahrung, und weiteren Hilfsgütern, Suchtrupps wurden zusammengestellt, Notunterkünfte bereitgestellt und vieles mehr. In Wayanad gab es vom ersten Tag der Katastrophe an Engpässe bei der Trinkwasserversorgung. Vor allem die Wasserversorgung muss geregelt werden, da ansonsten hohe Seuchengefahr besteht.
 

Quelle: The_Malabar_Diocese - eingebettet von www.kb-bretten-bruchsal.de

 
Das Leid in Wayanad ist unvorstellbar. Uns hat zum Beispiel die Nachricht erreicht, dass eine junge Frau, die erst im Mai geheiratet hatte und ihrem Mann von Calicut ins Wayanad gefolgt war, unter den Todesopfern des Erdrutsches ist. Am Tag vor der schrecklichen Katastrophe hatte sie bekannt gegeben, dass sie ihr erstes Kind erwartet. In der Nacht haben die Schlamm-Massen sie im Schlaf überrascht und unter sich begraben.
Wir trauern mit dieser und allen Familien und beten für sie.
 
Wayanad ist eigentlich ein Paradies: Wasserfälle und atemberaubende Berge, tiefe Wälder, in denen Elefanten, Rehe, Affen, Pfaue und sogar Tiger wild leben. Das Klima ist gemäßigt im Vergleich zu den Küsten Malabars. Tropische Pflanzen blühen üppig, Kokospalmen bilden Wälder, an den Flüssen wachsen Mangroven, die Erde ist fruchtbar. 
 

Quelle: Stefanie Nuss - eingebettet von www.kb-bretten-bruchsal.de

   
 

Quelle: Stefanie Nuss - eingebettet von www.kb-bretten-bruchsal.de

 
Aber auch viele der ärmsten Familien leben im Wayanad. Sie sind Gelegenheitsarbeiter oder pflücken Tee in den zahlreichen Teeplantagen, die Wayanads Berge und Hügel wie ein grüner Ornamentteppich überziehen. Nun wurde ausgerechnet vielen der Ärmsten ihr Zuhause weggespült. Aber auch Schulen und Häuser, die fest gebaut waren, sind der Katastrophe zum Opfer gefallen.
 

Quelle: Stefanie Nuss - eingebettet von www.kb-bretten-bruchsal.de

 
Ein kleines Wunder ist an der Kirche in Mundakai geschehen. Sie blieb erhalten, steht aber nun am Abgrund – ein Sinnbild für die Lage so vieler Menschen in unserer Partnerdiözese im Augenblick.
 

Quelle: The_Malabar_Diocese - eingebettet von www.kb-bretten-bruchsal.de

 
Unsere Geschwister in Malabar brauchen unsere Solidarität. 
Sie bitten um unser Gebet. Bitte beten Sie für Malabar!
Gebraucht wird auch unsere finanzielle Unterstützung. Wir bitten Sie um Ihre Spende. Ihre Gabe kommt direkt bei unseren Geschwistern an. 
 
Spenden können überwiesen werden auf folgendes Konto:
 
Evangelisches Dekanat Bretten
IBAN: DE49 6635 0036 0005 0151 03
Sparkasse Kraichgau
Verwendungszweck: „Fluthilfe Wayanad“
 
Danke!
 
Infos über unsere Partnerschaft mit der Diözese Malabar finden Sie unter
 

Quelle: KB Bretten-Bruchsal / Diözese Malabar - eingebettet von www.kb-bretten-bruchsal.de

 
Datei zum Downloaden

Quelle: KB Bretten-Bruchsal - eingebettet von www.kb-bretten-bruchsal.de


Quelle: kb-bretten-bruchsal / mar - eingebettet von www.kb-bretten-bruchsal.de